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200.000 Euro für Projekte in der Region

Crowdfunding-Portal der VR-Bank erfolgreich

 

Vor rund zwei Jahren hat die VR-Bank Rhein-Sieg die erste Crowdfunding-Plattform in der Region ins Leben gerufen. Unter www.vrbankrheinsieg.viele-schaffen-mehr.de können Finanzmittel für Projekte generiert werden. Neudeutsch nennt man diese Finanzierungsform „Crowdfunding“. Viele Menschen gemeinsam finanzieren durch viele Einzelspenden unterschiedlichste Projekte. Alle verfolgen dabei ein Ziel: Das Leben um Siegburg, Troisdorf, Niederkassel, Sankt Augustin, Lohmar, Neunkirchen-Seelscheid, Much und Ruppichteroth voranzubringen oder sogar verbessern zu wollen.

 

„Durch die gemeinschaftliche Unterstützung lassen sich Ideen realisieren, die bisher mangels finanzieller Mittel nicht umsetzbar waren“, erklärte der Vorstandsvorsitzende
Dr. Martin Schilling.

 

56 Projekte wurden seit Beginn eingestellt. Aktuell wurde die 200.000 Euro-Marke geknackt: So viel Geld haben die Menschen in der Region durch 6.687 Unterstützungen in die Projekte investiert. Die VR-Bank bezuschusste die einzelnen Projekte durch ihr Co-Funding in Höhe von über 60.000 Euro: Für die erste Spende jedes Unterstützers ab 10 Euro legt die Genossenschaftsbank 10 Euro drauf. 44 Projekte konnten durch das Engagement der Bevölkerung und das Co-Funding bereits erfolgreich umgesetzt werden.

 

 

Die tolle aktuelle Gesamtsumme von 200.000 Euro passt übrigens rein numerisch perfekt – denn die VR-Bank feiert im kommenden Jahr den 200. Geburtstag des Gründungsvaters der Volksbanken und Raiffeisenbanken Friedrich Wilhelm Raiffeisen und dessen genossenschaftliche Idee. „Aus diesem Anlass werden wir jedes Projekt, dass 2018 auf der Plattform bereits eingestellt ist oder im Laufe des Jahres eingestellt wird, mit einer zusätzlichen Anschubfinanzierung von 200 Euro unterstützen“, kündigte Dr. Martin Schilling an. „Damit wollen wir weitere gemeinnützige Vereine und Einrichtungen zusätzlich motivieren, interessante Projekt einzustellen und mit Unterstützung vieler Menschen zu realisieren.“

 

„Zu Beginn waren die Anfragen zurückhaltend und diese neue Form der Finanzierung eher unbekannt. Heute erhalten wir stetig konkrete Projektvorschläge von motivierten Damen und Herren, die eine zündende Idee haben, für deren Umsetzung allerdings die finanziellen Ressourcen fehlen“, stellt Andrea Schrahe, Leiterin Marketing/Öffentlichkeitsarbeit, fest. Sie nimmt die Initiatoren an die Hand, wenn es darum geht die Rahmendaten des Projektes auf der Plattform einzustellen. „Ab der Veröffentlichung entscheidet alleine das Engagement des Vereins über den Erfolg“, resümiert sie die vergangenen beiden Jahre. „Zunächst gilt es, genügend Fans zu sammeln, um in die Phase der Finanzierung zu gelangen. Freunde, Bekannte und Verwandte müssen mobilisiert werden. Haben sich genügend Fans gefunden, geht das Projekt in die Finanzierungsphase, in der es weiterhin gilt die Werbetrommel in den Netzwerken zu rühren. Das haben unsere Vereine hervorragend gelöst – sei es mit einem Promotionstand vor dem Supermarkt oder auf dem Adventsmarkt.“

 

Die Höhe des finanziellen Beitrags legen die Unterstützer selbst fest. Nach 90 Tagen wird überprüft, ob das Ziel – die festgelegte Finanzierungssumme – erreicht wurde. Fast alle Projekte haben dies in den vergangenen zwei Jahren geschafft und konnten Spenden von bis zu 13.500 Euro einsammeln.

 

www.vrbankrheinsieg.viele-schaffen-mehr.de