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DESCRIPTION:Das Erntedankfest ist in westlichen Kulturen eine traditionelle Feier nach der Ernte im Herbst, bei dem Gott f&uuml;r die Gaben der Ernte gedankt wird.

Bei der Feier, die oft in einer Kirche veranstaltet wird, werden Feldfr&uuml;chte, Getreide und andere, als Gaben bezeichnete Produkte, denen man eine besondere Naturn&auml;he unterstellt (Mehl, Honig, Wein etc.) dekorativ aufgestellt. Eine aus Getreide oder Weinreben geflochtene &bdquo;Erntekrone&ldquo; wird oft in einer Prozession durch das Gemeindegebiet getragen. In l&auml;ndlichen volkskirchlichen Gemeinden kommen zu den Gottesdiensten zahlreiche Gemeindemitglieder zusammen. Mit dem Erntedankfest soll an die Arbeit in Landwirtschaft und G&auml;rten erinnert werden und daran, dass es nicht allein in der Hand des Menschen liegt, &uuml;ber ausreichend Nahrung zu verf&uuml;gen. Die Erntegaben werden nach dem Fest h&auml;ufig an Bed&uuml;rftige in Obdachlosen- oder Asylbewerberheimen oder andere karitative Einrichtungen verteilt.

Erntedankfeste gab es schon in vorchristlicher Zeit. Vergleichbare Riten sind aus Nordeuropa, Israel, Griechenland oder aus dem R&ouml;mischen Reich bekannt. Im Judentum gab und gibt es das Schawuot, das Wochenfest, nach Beginn der Ernte, und das Sukkot, das Laubh&uuml;ttenfest, im Herbst am Ende der Lese.

In der katholischen Kirche ist ein Erntedankfest seit dem 3. Jahrhundert belegt. Da die Ernte je nach Klimazone zu verschiedenen Zeiten eingebracht wird, gab es nie einen einheitlichen Termin.

Nach der Reformation b&uuml;rgerte sich in manchen evangelischen Gemeinden der Michaelistag (29. September) oder ein dem Michaelistag benachbarter Sonntag ein. Die Gemeinden k&ouml;nnen diesen Termin nach Ortstradition selbst bestimmen. Im Bereich der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und der Evangelischen Kirche im Rheinland wird das Erntedankfest beispielsweise traditionell am ersten Sonntag im Oktober gefeiert.

Die katholische deutsche Bischofskonferenz legte 1972 den ersten Sonntag im Oktober als Festtermin fest, ohne diese Festlegung f&uuml;r alle Gemeinden verbindlich auszusprechen. Offizieller Bestandteil des Kirchenjahres ist das Erntedankfest aber bis heute nicht, d. h. die Gemeinden sind nicht verpflichtet, das Fest zu feiern. &bdquo;Das heilsgeschichtlich orientierte Jahr der Kirche kennt kein Ernte-Dankfest&ldquo;.[1] Dennoch ist der Brauch des Dankes f&uuml;r eine gute Ernte seit langem auch in vielen katholischen Gemeinden &uuml;blich geworden, so dass neben Kr&auml;uterweihen am 15. August, Quatember, Erstlingsfr&uuml;chtesegnung in der katholischen Kirche die Eucharistie am ersten Oktobersonntag vielfach als &bdquo;Dank f&uuml;r die Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit&ldquo; auf dem von Erntedank-Gaben umgebenen Altar gefeiert wird.

In den evangelischen Gemeinden wird das Erntedankfest gew&ouml;hnlich am Sonntag nach dem Michaelistag (29. September) gefeiert. Diese Regelung geht u. a. auf einen Erlass des preu&szlig;ischen K&ouml;nigs aus dem Jahre 1773 zur&uuml;ck.

Die evangelischen Freikirchen feiern das Fest ebenfalls in der Regel am ersten Sonntag nach Michaelis. Dasselbe gilt auch f&uuml;r die Neuapostolische Kirche in Deutschland.

Mancherorts sind andere Termine &uuml;blich. So begehen die Moselgemeinden das Fest nach der Weinlese am zweiten November-Sonntag.

1933 verf&uuml;gte Adolf Hitler, dass das Erntedankfest zentral am 1. Sonntag im Oktober gefeiert werden sollte. Der Erntedanktag, der 1. Sonntag nach dem 29. September (Michaelis), galt seit der Bekanntgabe im Reichsgesetzblatt vom 28. Februar 1934 als einer der nationalen Feiertage des NS-Regimes. Hier sollte besonders auf der Grundlage der Blut-und-Boden-Ideologie die Bedeutung der Bauernschaft f&uuml;r das Reich hervorgehoben werden. Mit der Durchf&uuml;hrung der Reichserntedankfeste war das Reichsministerium f&uuml;r Volksaufkl&auml;rung und Propaganda beauftragt.

Ein in Deutschland weit verbreitetes Lied zu Erntedank ist Wir pfl&uuml;gen und wir streuen von Matthias Claudius.
 Veröffentlicht von  https://www.winterscheid.net/
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