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Stromnetzübernahme

Nachrichten
Nümbrechter Bürgermeister rät Ruppichterothern zur Stromnetzübernahme


Im Zuge der Beratungen zum auslaufen des Ruppichterother Stromkonzessionsvertrages war der Bürgermeister von Nümbrecht Hilko Redenius (CDU) gestern zu Gast im Hauptausschuss der Gemeinde. Daneben waren auch Frau wallerus und Herr Rademacher, die Leiterin und der Leiter der Gemeindewerke Nümbrecht anwesend.
  


Schnell wurde deutlich welch großer Gewinn es für die Gemeinde Nümbrecht war das eigene Stromnetz 1998 übernommen zu haben. Hilko Redenius sprach seine Empfehlung deutlich aus:"Lassen Sie das Netz nicht einem der großen Konzerne" sagte er ebenso wie "Hier können Sie keinen Verlust machen, machen Sie das".

Als Linke finden wir nur selten Übereinstimmung mit den Aussagen von CDU Bürgermeistern, hier aber stimmen wir gerne und mit voller Überzeugung zu, so Frank Kemper, Ratsmitglied für die Linke im Ruppichterother Gemeiderat.

Stromnetzübernahme

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  1. Micha Ries *  schreibt am 23.09.2011 06:42

    Die Übernahme eines Strom- oder Gasnetzes kann in der Tat lohnen. Dies ist aber keine Selbstverständlichkeit. Die Stromnetze von RWE sind oftmals in einem eher schlechten Zustand und die Kundenstruktur im Konzessionsgebiet Winterscheid könnte ebenfalls eher ungünstig sein. Daher empfiehlt es sich, vorher die Wirtschaftlichkeit der Netzübernahme von einem Fachman überprüfen zu lassen. Deutsche Energienetze sind reguliert und werden nach einem Verkauf nicht automatisch zum Goldesel. Die vom Gesetzgeber zugesicherte Verzinsung des eingesetzten eigenkapitals kann oft, aber nicht immer erreicht werden. Der Kaufpreis ist in der Regel stark umstritten und ob eine Entflechtung des Netzes sinnvoll ist, kann ebenfalls nur ein Fachmann bewerten.


     


    Micha Ries


    Berater der Energiewirtschaft


    Neunkirchen-Seelscheid